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schmerztherapie
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Schmerztherapie
Schmerz
ist ein Alarmsignal des
Körpers.
Der
erste Schritt zur Befreiung von Schmerzen ist die Suche
nach der Ursache des Schmerzes.
Ist
diese gefunden und einer Behandlung zugänglich, dann hat das
Alarmsignal seine Funktion erfüllt und wird überflüssig.
Das
Diagnosesystem der chinesisch-japanischen Medizin ist ein geeignetes
Instrument für die Suche nach Schmerzursachen.
Die
Akupunktur ist ein gezielter und sanfter Weg, diese zu behandeln.
Zum Beispiel können Nadeln die Entzündung reduzieren, die bei
einem Bandscheibenvorfall auf den Ischiasnerv drückt.
Dadurch
lässt der Nervenschmerz nach.
Ein
guter Akupunkteur aber wird weitergehen und nach dem tieferliegenden
Grund
suchen, der zu einer Destabilisierung
der Wirbelsäule geführt
hat, so dass ein Bandscheibenvorfall überhaupt
möglich wurde.
Eine
weitere Behandlung führt zu einer Reorganisation der
Wirbelsäulenstabilität, wodurch
erneute Bandscheibenvorfälle oder
Rückfälle
mit Chronifizierungstendenz vermieden werden.
Was
aber tun bei nicht behandelbaren Schmerzursachen, wie
beispielsweise bei Schmerzen durch einen inoperablen Tumor?
Und
was tun bei Schmerzen, für die keine Ursache erkennbar ist, zum
Beispiel bei unerklärlichen Neuralgien oder bei Schmerzen
die
lange über die verursachende Verletzung hinaus bestehen bleiben ?
Dann
hat der Schmerz seinen Alarmcharakter verloren und sich
verselbständigt. Man spricht von chronischen
Schmerzen.
Schmerzunterdrückende Medikamente haben oft
gravierende Nebenwirkungen. Für die effektive Behandlung dieser
verselbständigten
Schmerzen
ist die Akupunktur hierzulande sehr bekannt geworden.
Akupunkturreize
wirken auf das Schmerzgedächtnis. Sie
löschen Schmerzsignale, die ihren Sinn verloren haben.
Akupunktur
wirkt schmerzlindernd,
auch dann, wenn die Schmerzursachen nicht ausgeschaltet werden
können.
Aus
diesem Grund findet sie hierzulande eine breite Anerkennung in der
Schmerztherapie. Bei fortbestehenden Schmerzursachen wird
die
analgetisierende Wirkung allerdings nicht anhaltend sein. Sie kann
jedoch die bei Dauerschmerzpatienten in der Regel verordnete
Medikation
in vielen Fällen ersetzen oder die erforderliche Dosis erheblich
reduzieren.
In
diesem Sinne ist Akupunktur auch in der Palliativmedizin von gutem Nutzen.
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